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Geheimer Weltkrieg Bearbeiten

Im Jahre 2014, in China auch bekannt als Jahr der Plagiate (Ein Plagiat ist ein seltenes chinesisches Tier, welches durch Mimikri zahlreiche europäische Tiere nachahmen kann), startete Kaiser Steve aus versehen den dritten Weltkrieg als er in der russischen Botschaft seinen Anspruch auf die Halbinsel Krim anmelden wollte.


Ausgangssituation Bearbeiten

Ursprünglich war Kaiser Steve auf dem Weg zur russischen Botschaft des Kaiserreiches. Als er hörte, dass die Halbinsel Krim nun zu Russland gehört, wollte er umgehend seinen Gebietsanspruch aufgrund der guten Beziehungen zu Sematjanev geltend machen. Da man fremde Botschaften natürlich nie unbewaffnet aufsuchen sollte, nahm Kaiser Steve seine gute alte Mosin mit. Damit wollte er auch gleich seine tiefe Verbundenheit mit Russland demonstrieren, da die Mosin ja ein russisches Gewehr ist. In der Botschaft angekommen zog der Kaiser eine Nummer und wartete geduldig darauf, aufgerufen zu werden. Kurz bevor seine Nummer dran gewesen wäre, spielte ihm eine alte Kriegsverletzung aus dem Kreuzzug gegen Sultan Saladin einen Streich (Kreuzzug wird historisch übrigens immer falsch als ein heiliger Krieg der Kirche gesehen, in Wirklichkeit kreuzten sich nur zufällig die Wege von Kaiser Steve und Sultan Saladin, worauf hin einer der beiden sagte "Na, wenn wir schonmal alle hier sind ...". Daraufhin entbrannte eine Schlacht, und danach ging jeder wieder seiner Wege). Durch des Kaisers angesprochene Kriegsverletzung, den 'nervösen Zeigefinger' (lat. digitus commotus), lies er mitten in der Botschaft die Mosin knallen, woraufhin umgehend das internationale Kriegsrecht in Kraft trat.


Verlauf des Krieges Bearbeiten

Schon wenige Minuten nachdem der Kaiser seine Mosin knallen ließ, war das Gebäude der Botschaft von NATO Truppen aus aller Welt besetzt. Unbestätigten Angaben zufolge beteiligten sich auch die UN-Blauhelme, ein Indianerstamm, wütende AfD-Mitglieder und die internationale Dachdeckergewerkschaft, die die 30-Stunden Woche forderten, an den Geschehnissen. In einem verzweifelten Versuch, das Missverständnis aufzuklären, wollte sich Kaiser Steve an die tosenden Massen wenden, erlag dabei aber wieder seinem digitus commotus und ließ somit erneut die Mosin knallen. Dabei traf er das ohnehin schon gehbehinderte, und daher im Rollstuhl sitzende Maultier des Häuptlings des Indianerstammes mitten in ein Rad des besagten Rollstuhls, worauf beide Seiten das Feuer eröffneten. Im Laufe der folgenden 19 Jahre kam es weltweit zu schweren Gefechten zwischen Russischen Truppen, der NATO und den erstaunlich gut bewaffneten Dachdeckern, wobei alle Seiten große Verluste an Munition hinnehmen mussten. Glücklicherweise kam bei den Feuergefechten jedoch niemand ums Leben. Genau genommen gab es nicht einmal Verletzte.


Ende des Krieges und Friedensvertrag Bearbeiten

In seiner Not flüchtete Kaiser Steve zu Olga, um nach Rat zu fragen. Die weise Marskönigin war ihm bei den Friedensverhandlungen eine große Hilfe, denn nach zähen Verhandlungen erklärten sich alle Seiten bereit,den Friedensvertrag zu unterzeichnen. Dieser beinhaltete den Beschluss der Waffenruhe, kostenlosen Himbeerjoghurt für alle Soldaten für 3 Jahre und einen territorial unabhängigen Dachdeckerstaat am Nordpolarmeer. Da der Krieg im Grunde auf einem kleinen Missverstädnis beruhte, wurde entschieden dass die Ereignisse weitestgehend nicht wichtig genug sind, um in den Geschichtsbüchern aufzutauchen, weswegen über den geheimen Weltkrieg in der Bevölkerung in der Regel wenig bekannt ist.

Der Antrag auf Besitz- und Eigentumsrecht der Insel Krim wurde zudem stattgegeben.